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Vom Schauspieler zum Missionar... Miami Beach, Florida, Levi’s, Tommy Hilfiger, Geld, Frauen, Ruhm, das
war der Lebensinhalt des 30-jährigen Amerikaners (aus Washington DC,
mit kolumbianischen Wurzeln) vor seiner Bekehrung im Jahre 2002.
Er war Schauspieler und Model und war in der Welt der Promis zu Hause.
Doch nach und nach bemerkte er durch verschiedene Ereignisse in seinem
Leben, dass ihn diese Welt niemals wirklich erfüllen konnte. Trotzdem
dauerte es noch lange bis zu jenem Tag, der sein Leben ändern sollte.
Anlässlich einer Veranstaltung zum Weltjugendtag in Toronto übergab
Mario eines Tages sein ganzes Leben in Gottes Hände. Ein Tag hatte sein
ganzes Leben total verändert. Er bekam den Beinamen St. Francis, da der
Hl. Franziskus im genau gleichen Alter von 24 Jahren eine sehr ähnliche
Bekehrung erlebt hatte.
Mario erzählt dir, was ihn dazu veranlasst hatte von einem Tag auf den
anderen einen Millionenbusiness zu hinterlassen um als materiell armer
aber innerlich total glücklichen Missionar durch die Welt zu reisen.
Vom Schauspieler zum Missionar Mario Herrera zierte die Titelseite des MagazinsCosmopolitan, war beim Mister World-Finale und besetzte Rollen in Serien undWerbespots. Ein Unfall veränderte sein Leben. Am Mittwoch erzählte er – alsMario St. Francis – davon. Von Christian Ballat Steinen – Als Kind schwamm er allen davon, als Teenager war er Halbprofi bei eineramerikanischen Fussballmannschaft. Nur wenige Jahre später rebellierte er gegenalles Herkömmliche und gegen die Eltern. Nachdem die Polizei Mario Herreraeines Tages heim brachte, meldeten ihn seine Eltern für die Militärschule an. Diese Eckdaten dienten demheute 31-Jährigen als Einstieg für seinen Vortrag, den er auf Einladung derPfarrei Steinen hielt. Einige 5.- und 6.-Klässler waren dazu ins «playpoint»gekommen, ein paar Erwachsene auch. Sie erlebten, wie der Amerikaner leidenschaftlich aus seinem Lebenerzählte und wie er den Weg zum Glauben fand. Oder war es Gott, der den jungenMann für sich entdeckte? Gefragtes Model Nach der Militärschule,Mario wollte immer noch so berühmt werden wie seine Vorbilder, startete er eineModelkarriere, war in vielen Magazinen abgelichtet und machte Werbung. BeimFilm und Fernsehen kamen kleine Rollen dazu. In dieser Zeit sollte er auch beimMister World-Finale mitmachen. Am Tag davor geschah es beim Fitnesstraining, erbrach sich die Hand. Mit Gips konnte er nicht auftreten. Der Traum geplatzt.Fragen tauchten auf: «Was mach ich bloss aus meinem Leben, das Berühmt seinhilft mir jetzt auch nichts.» Später als Chauffeur fürandere Schauspieler unterwegs, fragte ihn seine Freundin einmal, wie er es mitdem Glauben habe. Das Thema interessierte ihn nicht. Er begann Medizin zustudieren, modelte, feierte Partys. Nach einer solchen johlte er auf derRückbank eines Autos herum, das zu schnell unterwegs war. Und plötzlich habeeine Stimme zu ihm dreimal gesagt, dass er sich doch angurten solle. Im Momentals die Gurte einclickte, knallte es – der schleudernde Wagen wurde durch eineStrassenlampe gestoppt. «Das warein Signal, es schüttelte mich richtig durch – mein Schutzengel hat michgerettet.» Was tun? Eine Zeit lang habe ersich damals komisch gefühlt. Er wusste, dass etwas in seinem Leben ändernmusste, dass er etwas Neues anpacken wollte – hatte aber keine Ahnung was. Monatespäter wurde er von Jemandem zu einem Kirchentreffen eingeladen. «Der Priesterwar nicht wie alle andern alt und dick, sondern jung und vergnügt», erinnertesich Mario. Dieser Mann habe über den Sinn des Lebens referiert und gesagt, dassGott alles geschaffen hat, was wir sehen können. Aber auch alles was wir nichtsehen können – wie etwa Engel. «Als ich das hörte, fiel mein Kinn zu Boden»,berichtete Mario. «Ist Jesus Christus nureuer Herr der Welt oder ist er auch der Herr in eurem Leben?» fragte derPriester weiter. Würde er nur in Notfällen um Hilfe bei Gott beten? Marioführte sich vom achtstündigen Vortrag so betroffen, dass er sich entschied,sein Leben umzukrempeln. Damals 24-jährig wollte er fortan nicht nur ab und zuin die Kirche gehen, sondern seinen Glauben intensiv leben – und verkünden. AlsMissionar, der nicht zu den Armen in Afrika oder Asien geht, sondern als einer,der zu den Leuten geht, die zwar alles haben, aber nicht wirklich glauben. Namen geändert Mario Herrera verfolgtedie Geschichte von Franziskus von Assisi. Auch dieser hatte mit 24 Jahren seine«Glamourwelt» verlassen, um fortan als Diener Gottes unterwegs zu sein. SeinBeispiel veranlasste ihn seinen Namen zu ändern, seither ist er als Mario St.Francis unterwegs – seit zwei Wochen in der Schweiz, vorgestern in Steinen.«Das ist die Show, wie ich sie jetzt leben will, ich bin als Model für Gottunterwegs.» Als Model für Gott unterwegs: Mario Herrera berichtete in Steinen von seinerBekehrung. Bild Christian Ballat ----
Miami Beach, Florida, Levi’s, Tommy Hilfiger, Geld, Frauen, Ruhm, das war der Lebensinhalt des 30-jährigen Amerikaners (aus Washington DC, mit kolumbianischen Wurzeln) vor seiner Bekehrung im Jahre 2002. Er war Schauspieler und Model und war in der Welt der Promis zu Hause. Doch nach und nach bemerkte er durch verschiedene Ereignisse in seinem Leben, dass ihn diese Welt niemals wirklich erfüllen konnte. Trotzdem dauerte es noch lange bis zu jenem Tag, der sein Leben ändern sollte. Anlässlich einer Veranstaltung zum Weltjugendtag in Toronto übergab Mario eines Tages sein ganzes Leben in Gottes Hände. Ein Tag hatte sein ganzes Leben total verändert. Er bekam den Beinamen St. Francis, da der Hl. Franziskus im genau gleichen Alter von 24 Jahren eine sehr ähnliche Bekehrung erlebt hatte. Mario erzählt dir, was ihn dazu veranlasst hatte von einem Tag auf den anderen einen Millionenbusiness zu hinterlassen um als materiell armer aber innerlich total glücklichen Missionar durch die Welt zu reisen. _____________________________________________________ Vom Schauspieler zum Missionar Mario Herrera zierte die Titelseite des MagazinsCosmopolitan, war beim Mister World-Finale und besetzte Rollen in Serien undWerbespots. Ein Unfall veränderte sein Leben. Am Mittwoch erzählte er – alsMario St. Francis – davon. Von Christian Ballat Steinen.– Als Kind schwamm er allen davon, als Teenager war er Halbprofi bei eineramerikanischen Fussballmannschaft. Nur wenige Jahre später rebellierte er gegenalles Herkömmliche und gegen die Eltern. Nachdem die Polizei Mario Herreraeines Tages heim brachte, meldeten ihn seine Eltern für die Militärschule an. Diese Eckdaten dienten demheute 31-Jährigen als Einstieg für seinen Vortrag, den er auf Einladung derPfarrei Steinen hielt. Einige 5.- und 6.-Klässler waren dazu ins «playpoint»gekommen, ein paar Erwachsene auch. Sie erlebten, wie der Amerikaner leidenschaftlich aus seinem Lebenerzählte und wie er den Weg zum Glauben fand. Oder war es Gott, der den jungenMann für sich entdeckte? Gefragtes Model Nach der Militärschule,Mario wollte immer noch so berühmt werden wie seine Vorbilder, startete er eineModelkarriere, war in vielen Magazinen abgelichtet und machte Werbung. BeimFilm und Fernsehen kamen kleine Rollen dazu. In dieser Zeit sollte er auch beimMister World-Finale mitmachen. Am Tag davor geschah es beim Fitnesstraining, erbrach sich die Hand. Mit Gips konnte er nicht auftreten. Der Traum geplatzt.Fragen tauchten auf: «Was mach ich bloss aus meinem Leben, das Berühmt seinhilft mir jetzt auch nichts.» Später als Chauffeur fürandere Schauspieler unterwegs, fragte ihn seine Freundin einmal, wie er es mitdem Glauben habe. Das Thema interessierte ihn nicht. Er begann Medizin zustudieren, modelte, feierte Partys. Nach einer solchen johlte er auf derRückbank eines Autos herum, das zu schnell unterwegs war. Und plötzlich habeeine Stimme zu ihm dreimal gesagt, dass er sich doch angurten solle. Im Momentals die Gurte einclickte, knallte es – der schleudernde Wagen wurde durch eineStrassenlampe gestoppt. «Das warein Signal, es schüttelte mich richtig durch – mein Schutzengel hat michgerettet.» Was tun? Eine Zeit lang habe ersich damals komisch gefühlt. Er wusste, dass etwas in seinem Leben ändernmusste, dass er etwas Neues anpacken wollte – hatte aber keine Ahnung was. Monatespäter wurde er von Jemandem zu einem Kirchentreffen eingeladen. «Der Priesterwar nicht wie alle andern alt und dick, sondern jung und vergnügt», erinnertesich Mario. Dieser Mann habe über den Sinn des Lebens referiert und gesagt, dassGott alles geschaffen hat, was wir sehen können. Aber auch alles was wir nichtsehen können – wie etwa Engel. «Als ich das hörte, fiel mein Kinn zu Boden»,berichtete Mario. «Ist Jesus Christus nureuer Herr der Welt oder ist er auch der Herr in eurem Leben?» fragte derPriester weiter. Würde er nur in Notfällen um Hilfe bei Gott beten? Marioführte sich vom achtstündigen Vortrag so betroffen, dass er sich entschied,sein Leben umzukrempeln. Damals 24-jährig wollte er fortan nicht nur ab und zuin die Kirche gehen, sondern seinen Glauben intensiv leben – und verkünden. AlsMissionar, der nicht zu den Armen in Afrika oder Asien geht, sondern als einer,der zu den Leuten geht, die zwar alles haben, aber nicht wirklich glauben. Namen geändert Mario Herrera verfolgtedie Geschichte von Franziskus von Assisi. Auch dieser hatte mit 24 Jahren seine«Glamourwelt» verlassen, um fortan als Diener Gottes unterwegs zu sein. SeinBeispiel veranlasste ihn seinen Namen zu ändern, seither ist er als Mario St.Francis unterwegs – seit zwei Wochen in der Schweiz, vorgestern in Steinen.«Das ist die Show, wie ich sie jetzt leben will, ich bin als Model für Gottunterwegs.» Als Model für Gott unterwegs: Mario Herrera berichtete in Steinen von seinerBekehrung. Bild Christian Ballat
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Levi’s, Tommy Hilfiger, Geld, Frauen, Ruhm, das
war der Lebensinhalt des 30-jährigen Amerikaners (aus Washington DC,
mit kolumbianischen Wurzeln) vor seiner Bekehrung im Jahre 2002.
Er war Schauspieler und Model und war in der Welt der Promis zu Hause.
Doch nach und nach bemerkte er durch verschiedene Ereignisse in seinem
Leben, dass ihn diese Welt niemals wirklich erfüllen konnte. Trotzdem
dauerte es noch lange bis zu jenem Tag, der sein Leben ändern sollte.
Anlässlich einer Veranstaltung zum Weltjugendtag in Toronto übergab
Mario eines Tages sein ganzes Leben in Gottes Hände. Ein Tag hatte sein
ganzes Leben total verändert. Er bekam den Beinamen St. Francis, da der
Hl. Franziskus im genau gleichen Alter von 24 Jahren eine sehr ähnliche
Bekehrung erlebt hatte.
Mario erzählt dir, was ihn dazu veranlasst hatte von einem Tag auf den
anderen einen Millionenbusiness zu hinterlassen um als materiell armer
aber innerlich total glücklichen Missionar durch die Welt zu reisen.